
Die Autorin




meine

Helena Mureau ermittelt
Zehn Jahre Schweigen. Zwei tödliche Stürze. Und ein Weingut, das mehr verbirgt als nur edle Jahrgänge.
Als Helena Mureau zum 60. Geburtstag ihres Vaters an die französische Atlantikküste zurückkehrt, hat sie nur ein Ziel: diese Woche überstehen. Doch Rochefort ist kein Ort, an dem die Vergangenheit ruht.
Vor zehn Jahren starb ihr Bruder Victor bei einem Sturz von den Klippen. Ein tragischer Unfall, so hieß es. Die Familie schwieg. Die Akte wurde geschlossen. Helena verließ Frankreich und alles, was sie nicht verstehen konnte. Nun erschüttert ein weiterer Todesfall das Familienweingut: Bruno Verneuil, der langjährige Verwalter der Domaine du Clos Marronnier, wird tot in den Weinbergen gefunden. Wieder ein Sturz. Wieder ein tragisches Unglück. Doch Helena glaubt nicht an Zufälle.
Sie beginnt, beide Fälle miteinander zu verknüpfen und je tiefer sie gräbt, desto klarer wird: Victors Tod war nur der Anfang. Und jemand setzt alles daran, dass bestimmte Wahrheiten für immer begraben bleiben. Denn manche Jahrgänge sind tödlich.
Mord in Rochefort hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Weinberge, die raue Küstenlandschaft und die traditionsbewusste Winzerfamilie verleihen dem Krimi eine ganz eigene Stimmung – die Landschaft wird zum wichtigen Bestandteil der Geschichte.
Dieser Krimi zieht einen von der ersten Seite in eine Welt aus verwitterten Weinkellern, atlantischem Salzwind und einer Familienatmosphäre, die so beklemmend ist wie schön. Die Verknüpfung von Victors altem Tod mit dem neuen Mord ist so geschickt aufgebaut, dass man das Gefühl hat, selbst auf Spurensuche zu sein.
Ein fesselnder Krimi mit viel französischem Flair, interessanten Figuren und einer gelungenen Mischung aus Familiengeschichte und Ermittlungsarbeit. Sehr lesenswert für alle, die atmosphärische Spannungsromane mögen.
Tolles Setting, spannender Kriminalfall, super sympathische Figuren, eine authentische Atmosphäre – gibt für mich nichts auszusetzen, Mord in Rochefort war für mich ein Urlaubskrimi der Meisterklasse!
Ein gut zu lesender spannender Krimi, bei dem die millimeterweise Annäherung an den Täter dafür sorgt, dass man das Buch nicht zur Seite legen mag. Die geografischen und kulinarischen Besonderheiten Frankreichs schaffen eine angenehme Atmosphäre.
Die Autorin hat mit ihrem 1. Krimi eine spannende Geschichte entwickelt. Viel Spannung und glaubhafte Verstrickungen – sehr lesenswert. Mal warten, ob es mit Helena und dem Weingut weitere Geschichten gibt!
Frankreich, ohne den Koffer zu packen
Orte, an denen mehr passiert, als was man auf den ersten Blick vermutet.
Irgendwas stimmt hier nicht
Du weißt es schon auf Seite 3. Aber du kannst nicht aufhören zu lesen.
Frauen an Wendepunkten
Sie haben diesen Weg nicht freiwillig gewählt.
Geschichten mit doppeltem Boden
Schöne Fassaden. Dahinter: du weißt schon.
Sarah Weidmann wurde in Deutschland geboren, hat französische Wurzeln und lebt heute in der Schweiz. Ihre Kindheitssommer hat sie in einem kleinen Hafenort südlich von Narbonne verbracht, zwischen Booten und Salzgärten. Frankreich war für sie jedes Jahr im Juli ein zweites Leben.
Beruflich ist sie in Kommunikation und Marketing groß geworden. Beim Schreiben denkt sie immer noch zuerst in Bildern. Vielleicht ist das der Grund, warum ihre Krimis eine Schwäche für Orte haben, die zu schön sind, um wahr zu sein. Schöne Fassaden, dunkle Geheimnisse. So nennt sie ihre Geschichten.
Mord in Rochefort ist ihr Debüt und der Auftakt der Reihe um Helena Mureau.

Schauplätze, Weinwelt und Blicke hinter die Kulissen meiner Romane.
Eine Stadt, von einem König am Reißbrett erdacht, mit hellem Stein und einem Licht, das morgens über der Charente liegt.
Weiterlesen →Pineau des Charentes, der Cognac nebenan und das Erbe der Domaines – der Romanstoff als kleiner Genussartikel.
Weiterlesen →Wie ich Figuren über Gerüche finde – und was sie über Helena und Cameron verraten.
Weiterlesen →